Stand-Nr. H2/C09


Artefakt 11, 1997, 160 x 80 x 40 cm, Messing, Einbrennlack


Seit über 20 Jahren arbeiten die Galerie Dorothea van der Koelen und der Künstler Gottfried Honegger zusammen, und haben zahlreiche Aus­stell­ungen und Buchprojekte gemeinsam realisiert ­– zuletzt anlässlich seines 95. Geburtstages im Sommer 2012, zeigte die Galerie eine Ausstellung mit neuen Werken des konstruktiv-konkreten Poeten – denn Gottfried Honegger malt nicht nur, er schreibt auch, notiert seine Reflektionen über Kunst und ihren Auftrag.
»Die Kunst als Rückgrat der Gesellschaft« ist Honeggers Lebens­philosophie. Wie kein anderer glaubt er an die Wahrheit und Schönheit der Kunst und hält daran fest, dass Kunst kein anderes Ziel hat, als Mensch und  Gesellschaft zu verbessern.
Er ist davon überzeugt, dass schöne Kunst auch die Seele des Menschen schöner macht. Daher plädiert er für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr. »Wir brauchen die geistigen Werte, ohne die der Mensch das Wunder des Lebens nicht erleben kann«, so Gottfried Honegger.
Der Maler und Plastiker arbeitet mit streng geometrischen Formen. Seine Kreis-, Dreieck- und Quadrat-Elemente stellen keine Zusammenhänge dar und geben keine Inhaltlichkeit vor. Er schafft mit seiner Kunst eine Basis für die Betrachter, auf der sie in individueller Art und Weise in Dialog treten können. Dieser Dialog kann, eben weil keine Deutung vorgegeben ist, unendlich facettenreich und tiefgehend sein.

 


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