Stand-Nr. H2/B19


o.T. (blaues Stabornament), 2005-6, Öl/Leinwand, 160 x 180 cm


lebt und arbeitet seit 1994 bei Orvieto (Italien) und in Berlin.
 
Ausstellung 2013
Galerie Georg Nothelfer, Berlin
(Katalog und Vorzugsausgabe)
 
Die Geschichte der Malerei wäre ohne die Farbe nicht denkbar. In den Museen können wir alle Malstile bewundern. Mit Abstraktion, Tachismus, Informel, Action Painting, lyrische und gestische Malerei, dachte ich, ist alles gesagt, was möglich ist. Die Ausstellungen mit K. O. Götz, Gerhard Hoehme, Emil Schumacher, Kazuo Shiraga, Fred Thieler und anderen mehr mit all ihren Formen und Intuitionen öffnen den Blick für die aktuellen Arbeiten von Christoph M. Gais, der seinen Fundus an
kulturellem Wissen und zugleich einfache Formen in seine Malerei einfließen lässt. Die Zuneigung zu seiner Afrikasammlung, die Kunst über Jahrhunderte ausstrahlt, zu den erhabenen Figuren, beeinflusst ihn. Genauso wichtig sind für ihn symbolische Zeichen, Strukturen und Zufallsgedanken. Wer vor seinen Bildern steht, weiß nicht, ist es der geheimnisvolle, mystische Zauber, ist es die brüchige Kraft der Farbschichten oder ist es die einfache Symbolik des Gesehenen oder Erlebten die hier fasziniert. Die Malerei entwickelt sich mit Christoph M. Gais überzeugend weiter.
Georg Nothelfer

 


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