Stand-Nr. H3/K29


Rs M 2, Edelstahl, Edition 3, Edelstahl, 64 x 53 x 43 cm


Christian Rudolph, geb. 1959 in Aschaffenburg, studierte von 1986 - 1991 bei Prof. E. Hößle an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und schloss dort als Meisterschüler ab.
Seine Werkgruppe der Raumspuren stellt die Bewegung einer Lichtquelle im Dunkeln dar. Diese in der Zeit festgehaltene Bewegungslinie ist in exakter Linienführung im Material umgesetzt.
Das Augenfällige seiner Plastiken sind Material und Form, die einen semantischen Machtkampf eingehen, in dem letztlich der Betrachter entscheiden muss, wann die Form als Resultat eines physischen Prozesses über die betonten materiellen Eigenschaften des Metalls dominiert.
Die geometrische Form entsteht dabei nicht durch additive Zusammensetzung in der Betrachtung, sondern baut sich zu einem bildnerischen Prozess mit Eigenleben auf. Je nach Betrachterstandpunkt ergeben sich neue Bewegungen, die dem Material abgerungen werden und so über dessen gegenständliche Beschaffenheit hinausgehen.


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