Stand-Nr. H3/F30


Birgitta Weimer, Messier-Objekte, 2012, je Exponat 90cm hoch 45cm Durchmesser, Epoxydharz, Lichttechnik Fluidum I

„...Viele Arbeiten der letzten Jahre basieren auf mikroskopischen Formen, während die Messier-Objekte Modelle des Universums darstellen, „das Universum in der Nussschale“, um es mit Steven Hawking zu sagen.
Karten des französischen Astronomen Charles Messier werden in kapselförmige Objekte mit unzähligen Bohrungen übersetzt, in dem sich jeweils eine starke punktförmige Lichtquelle befindet, so dass jede Bohrung einen Lichtpunkt an die umliegende Wand oder Decke wirft. Durch konvexe Körper entsteht ein Universum aus Lichtpunkten. Das Interessante an astronomischen Objekten ist, dass niemand, den ich kenne, auch wenn er es als romantisch oder gar kitschig abtun würde, unberührt bleibt von der Schönheit eines Sternenhimmels. Bei dieser fundamentalen Erfahrung geht es um unsere Verortung in Raum und Zeit. Denn das, was wir sehen, liegt in ferner Vergangenheit, weil es ja viele Lichtjahre von uns entfernt ist.
 
Auszug aus einem Interview zwischen Birgitta Weimer und Gabriele Uelsberg aus dem Katalog Birgitta Weimer, wired vol. 03/12  


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