Stand-Nr. H2/E23


Götz Bury, Selbstportrait als Koch

Götz Bury verbindet in seiner Arbeit Elemente der Bildhauerei und Performance, wodurch mitunter an Kabarett erinnernde, abendfüllende Programme entstehen können. Hierunter fällt etwa die Kochshow „Gut leben ohne nix“, in der Bury vorgibt, der berühmte Starkoch Paul Bocuse zu sein, der die selbst ihm noch unbekannten Seiten seiner Kochkunst entdeckt. Besonderes Interesse findet hierbei die Ausstattung der Küche, die dem Motto „gut leben ohne nix“ entsprechend, ganz im Gegensatz zum bekannten Bocuseschen Kredo, in endzeitlicher Manier, vorwiegend aus Zivilisations- schrott und Naturmaterialien, selbst angefertigt wird. Als Höhepunkt der sich ständig wandelnden Show wird üblicherweise ein Sägemehlbrot mit Magermargarine an das Publikum gereicht, um die Genüsse des gehobenen Mangels auch unmittelbar leiblich erfahrbar zu machen.
Es kann ein  reichhaltig bestückter Shop angeschlossen sein, in dem die BesucherInnen sich mit Kochbüchern, Messern, rutschfesten Schuhen, getrockneten Kuhfladen und anderen Objekten und Materialien für die postapokalyptische Küche ausstatten können.


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