Stand-Nr. H2/D12


raum-jam # 2, Raumzeichnung mit Klebestreifen, Beitrag zur 5. Biennale der Zeichnung, Kunstverein Eislingen 2012
Foto: Paul Kottmann


Jörg Mandernach, 1963 in Saarbrücken
geboren, studierte von 1986-1991 an der
Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Stuttgart Malerei und Freie Graphik.
Nach seinem Studium erhielt der Künstler zahlreiche Förderpreise, Stipendien sowie Lehraufträge. Jörg Mandernach lebt und
arbeitet in Ludwigsburg.

Mandernachs künstlerische Ausdrucksweise
beruht auf einem komplexen Konzept, das
Zeichnung in Schrift und Bild, Papierschnitt,
Collage, Malerei in Enkaustik und, als ein
seltenes Genre, Raumzeichnung umfasst.  
Seine Bildsprache, deren Inhalte der Künst-
ler aus der Alltagskultur ebenso wie aus der
Kunst-, Film- und Musikgeschichte bezieht,
zeugt von einem innovativen wie virtuosen
Umgang mit unterschiedlichen Papier-
materialien sowie raffinierten Verfahren,
diese künstlerisch zu bearbeiten. Auf der
Grundlage dieser Verfahren entstehen auch
seine Gemälde in Enkaustik, die ihm erlaubt, auch im Bereich der Malerei den graphischen Ausdruck in plastische Qualitäten umzusetzen.

Mit seinen Raumzeichnungen, ebenfalls aus plastischem Material, nämlich handgefärbten Klebestreifen, hat Mandernach ein Genre
entwickelt, mit dem er sowohl Skulptur und 
Plastik im Raum ablöst, als auch durch das
Mittel perspektivischer Illusionierung auf
verblüffende Weise reale und virtuelle
Räume einander durchdringen lässt.


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